Voraussetzungen der Organhaftung nach Art. 52 AHVG

Beitragsschuldner gegenüber der AHV sind hälftig (paritätisch) die Arbeitgebenden und die Arbeitnehmenden. Das AHVG verpflichtet aber nur die Arbeitgebenden, die gemäss Lohnausweisen abgezogenen AHV-Beiträge zuzüglich den AHV-Arbeitgeberbeitrag der Ausgleichskasse zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG sowie Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV).

Für einen aus der Missachtung dieser Pflicht entstandenen Schaden, haftet primär die Arbeitgeberin (Art. 52 Abs. 1 AHVG).

Aus der Arbeitgeberhaftung wird eine subsidiäre Arbeitgeberorganhaftung (Art. 52 Abs. 2 AHVG), wenn:

  • die Arbeitgeberin eine juristische Person ist, die nicht mehr belangt werden kann.
  • die Arbeitgeberin zahlungsunfähig ist.
  • in Beitragsbetreibungen der Ausgleichskasse gegen die Arbeitgeberin definitive Verlustscheine ausgestellt wurden.
  • über die Arbeitgeberin der Konkurs eröffnet wurde und die Konkursdividende für die Begleichung der offenen Beitragsforderungen der Ausgleichskasse nicht ausreichte.
  • der Konkurs über die Arbeitgeberin mangels Aktiven eingestellt wurde.

Die subsidiäre Organhaftung nach Art. 52 AHVG setzt voraus:

  • die Beiträge können von der Arbeitgeberin nicht mehr eingefordert werden.
  • die Ausgleichskasse hat einen Schaden erlitten (gesetzlich geschuldete Beiträge entgangen).
  • die Organschaft kann entweder formell (HR-Eintrag) oder materiell (faktisch) hergeleitet werden.
  • der Schaden ist durch Missachtung (Handlung oder Unterlassung) von Vorschriften entstanden.
  • der Schaden ist absichtlich oder grobfahrlässig verursacht worden.
  • der Schadenersatzanspruch der Ausgleichskasse ist nicht verjährt (2-jährige/5-jährige Frist).
  • der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem grobfahrlässigen Verhalten des Organs und dem Schaden ist gegeben.

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